Interessante Kurzgeschichten

Interessante Kurzgeschichten Lustige Geschichten — Eine kleine aber feine Sammlung

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Versuche nicht zu Lachen - 13 Minuten - Witze \u0026 lustige Geschichten - Matze liest Witze

Er hatte keine anderen hohen Schuhe, und die Stiefel hatte er kaum getragen. Er nahm einen Schirm und ging hinaus.

Es war einfacher, vorwärts zu kommen, als er gedacht hatte. Alle Geschäfte waren geschlossen, nur in wenigen hatte sich das Personal die Mühe gemacht, auf einem improvisierten Schild den Grund für den frühen Ladenschluss zu nennen.

Er ging quer durch die Stadt. Hier musste er über hohe Schneewälle steigen. Er sank ein, und Schnee drang in die Schäfte seiner Stiefel.

Über den Times Square lief ein Langläufer. Die Leuchtreklamen blinkten, als sei nichts geschehen. Er ging weiter, den Broadway hinauf.

Er war schon früher dort eingekehrt, der Geschäftsführer und die meisten der Kellner waren Griechen, und das Essen war gut. Die Stimmung war festlich, niemand sprach, es war, als seien sie alle Zeugen eines Wunders.

Er setzte sich an einen Tisch und bestellte ein Bier und ein Club Sandwich. Der Schnee in seinen Stiefeln begann zu schmelzen. Als der Kellner das Bier brachte, fragte er ihn, weshalb das Lokal noch offen sei.

Sie hätten nicht mit so viel Schnee gerechnet, sagte der Kellner, jetzt sei es zu spät. Sie wohnten alle in Queens, und dort hinauszukommen sei im Moment unmöglich.

Da könnten sie das Lokal ebensogut offen lassen. Er nahm eins mit Schinken und Käse. Keine Mayonnaise, keine Pickles, das wusste er noch.

Sie hatte ihm auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen. Einen Flug habe es nicht gegeben, jetzt sei auch Boston zu. Man bringe sie zum Bahnhof, von dort solle es einen Zug geben.

Sie werde, wenn alles gut gehe, in drei Stunden in Manhattan sein. Der Anruf war vor einer Stunde gekommen. Er schaltete wieder den Fernseher ein.

Er habe inzwischen Boston erreicht. In New York sei das Schlimmste vorbei, sagte er und lächelte, aber es werde wohl noch die ganze Nacht schneien.

Er schaltete den Fernseher aus und trat wieder ans Fenster. Er löschte das Deckenlicht und zündete die Schreibtischlampe an.

Dann machte er Tee, setzte sich aufs Sofa und las in einem Buch. Um Mitternacht ging er zu Bett. Als es an der Tür klingelte, war es drei Uhr.

Bevor er an der Tür war, klingelte es wieder. Er drückte auf den Türöffner und wartete einen Augenblick. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis er kam.

Natürlich wusste er, dass sie es war, aber er war doch erstaunt, als die Lifttür sich öffnete und er sie dort stehen sah. Er trat auf sie zu.

Als er sie küssen wollte, umarmte sie ihn nur. Die Lifttür schloss sich hinter ihm. Sie teilten sich das Sandwich, und sie erzählte, wie der Zug aus Boston auf halber Strecke im Schnee steckengeblieben sei, wie er Stunden so gestanden habe, bis endlich ein Pflug das Gleis freigemacht hatte.

Wenigstens habe ich warme Kleider dabei. Ich habe ihm zwanzig Dollar in die Hand gedrückt und gesagt, bringen sie mich zu East, egal wie.

Ein kleiner Pakistani. Ein netter Mann. Sie hatten Vodka getrunken, und er schenkte noch einmal ein. Bis auf das Halstuch hatte sie alles mitgenommen.

Es gab keinen Kafka mehr auf dem Nachttisch, keinen abgestandenen Kräutertee in der Küche. Sie hatte alles mitgenommen, bis auf das Halstuch, und vielleicht hing im Schlafzimmer auch noch der schwere Duft ihres Parfüms.

Vielleicht war es aber auch nur seine Erinnerung. Er hatte die Wohnungstür aufgeschlossen und es gleich gewusst.

Denn beim Reinkommen kein Jeff Buckley, kein Risotto. Und es war kälter als sonst. Alle Fenster offen, als wäre sie weggeflogen, nicht weggegangen.

Das Bad war halbleer. Keine Parfümfläschchen mehr, kein Lockenstab, auch der Duschvorhang fehlte. Der blaue Duschvorhang mit den roten Herzen.

Er hatte ihn nie gemocht. Die Schmuckschatulle stand nicht mehr unterm Spiegel. Ein Shampoo für Männer.

Damit die Haare nicht so schnell ausgehen. Im Flur fehlte der rote Ledermantel. Den kleinen Schuhschrank neben dem Schirmständer hatte sie einfach ganz mitgenommen.

Sie hatte die Bilder abgehängt. Im Wohnzimmer, im Schlafzimmer. Die Bücher mitgenommen. Die Küche einfach nur kalt.

Und leer. Ohne Risotto und Kräutertee. Auch ohne Mikrowelle, aber das fiel ihm erst beim zweiten Mal auf. Er setzte sich hin und zählte die Videokassetten.

Die CDs waren weg. Nur noch Metallica. Aber da war nichts mehr. Nicht einmal die Holzgiraffe aus Kenia, die eigentlich ihm gehörte.

Nur noch das Halstuch auf dem Sofa, das schwarze Halstuch, das sie nie gemocht hatte. Er hörte, wie die Wohnungstür aufgeschlossen wurde.

Er hörte die Schritte, das Zögern, dann öffnete sich die zweite Tür. Er stand nicht auf, er sah nicht auf. Als MajanachihremKonzertmitJulieimKlostergartenspazieren ging,drängtesichihrderGedankeauf, dassdie indenBäumen tagendenpechschwarzenKrähenverzauberteNonnenseinmussten, diedieseVerkleidunggewählthatten,umihrKlosterunbemerktzu verlassen.

UndwemdientederriesigeGreifvogelalsCamouflage,deran einemWintermorgendaslebhafteTreibenaufdemHinterhofin eisige Leereverwandelte?

Gewöhnlich flattertendie VögelumherundstrittensichumdasfürsieausgehängteFutter. ManchmalmischtensichnochEichhörnchenin denStreitein, aberletztlichbekamjedergenugzufressenund genossdas Spiel,denvermeintlichenKampfumKörnerundNüsse.

MajaundJuliestandenvomFrühstückstischauf, simultan,und sahenaus demFenster. Wowarendie Tiere? PlötzlichwiesenJulies AugenhochindenBaum.

DerBlickdurcheinFernrohrverdeutlichte,waser tat:ErzerpflückteseineBeute,einenschönenVogelmit blauschimmerndemGefieder. ErblieblangeimHof,wechselteeinigeMaledenAst,vielleichtummehrzusehenoderumsich besserverborgenzuwissen.

Allesbliebstillundleer,dieTiere bliebenverschwunden. EinstrahlendblauerBildschirm,aufdemeinbunterKolibriherumflatterte,beleuchtetedenRaumundinspirierteMaja unwillkürlichzueinerOper.

Eswareinmaleinekleine Katze,die sichineinenKolibriverliebte. DenanderenKatzen fielauf, dassdiekleineKatzeimmerzudemWaldstücklief, darinverschwand,vielvielspäterzurückkamundsehrsehrglücklichzuseinschien.

BesondersargwöhnischbetrachtetederKater,derin diekleineKatzeverliebtwar,diesesTreiben. NungabeseineandereKatze,dieeswiederumaufdenKaterabgesehenhatte,und die derkleinenverliebtenKatzeaufihremWegindenWaldnachspionierte.

Nachdemsiegesehenhatte,was dortvorsichging, liefsiezurück,umdemKaterdavonzuberichten. Mittlerweilebereutdie VerräterinihreTatundgestehtderkleinenKatzeihrenVerrat.

Blutsickertaus demNetz. Esist Katzenblut,wiederentsetzteKatererkennt. Siesingtihre Todesarie. Meinstdu,die OpersollteanderMeturaufgeführt werdenoder lieberanderScala?

Majawarerstaunt,wusstekeineAntwort,undJulieschien dieFragesehrzubewegen. Siesprachüber dasSterbenderVögel, ihrganznormalesSterben,siemüssendochsterben,undwobleiben sie dann?

DerMüllcontainerwar vollerTannenzweige,sieverbargdieSchachteldarin. AufdemZementbodenvorihremFensterwarnochlangedanacheine dunkelroteBlutspurzusehen.

Sie lächelte. Er sagte es jeden Morgen. Sie hasste es, wenn er sie Meinjulilein nannte. Julia Weber. Julia war ein schöner Name. Ein edler Name.

Edle Frauen. Stolze Frauen. Cäsar hatte seine Gattin bestimmt nicht Meinjulilein genannt. Wahrscheinlich hätte er auch seine Sekretärin nicht so genannt, wenn er eine gehabt hätte.

Aber der Müller war eben nicht Cäsar. Nein, das war er ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Eigentlich ein dummer, ungebildeter Mensch.

Mit genügend emotionaler Intelligenz, um bei der Nachkriegsgeneration zu schleimen und sich einen Chefsessel zu sichern.

Emotionale Intelligenz. Das war etwas, was ihr fehlte. Das musste sie schon zugeben. Sie war eher der unkommunikative Typ. Zumindest bei Leuten, die sie nicht mochte.

Die merkten das immer sofort. Aber sonst. Sonst war sie mehr als überqualifiziert für diesen Posten. Besser als nichts, hatte ihre Mutter gesagt.

Besser als arbeitslos sein, hatte ihr Vater gesagt. Und, ich hab dir ja gleich gesagt, dass das nichts bringt.

Deutsch und Englisch auf Magister studieren. Wer macht denn sowas! Hättest eben BWL studieren sollen. Oder sonst was Brauchbares.

Das haste jetzt davon. Sie lächelte dann immer. Der Müller hatte gegrinst, als er ihr Einser-Zeugnis gesehen hatte und gemeint, dann würde sie wenigstens keine Rechtschreibfehler machen.

Dann hatte er sie noch gefragt, ob sie einen guten Kaffee kochen könne, und sie dann engagiert. Und seither arbeitete sie hier. Seit drei Jahren, vier Monaten und neunzehn Tagen.

Und eigentlich war es ganz okay. Und ihr manchmal zärtlich den Hintern tätschelte. Sie hatte einen schönen Arsch, das wusste sie.

Sie achtete sehr auf ihre Figur. Mens sana in corpore sano , sagte ihr Vater immer. Latein hatte er ja gehabt. So wie sie auch.

Der Müller konnte kein Latein. Der konnte nicht mal ordentlich Englisch. Ein durchschnittlicher Mensch also. Sein Ti-Eitsch war ein schwächliches, unmotiviertes S.

Peinlich war das. Sie hingegen. Sie hatte fünf Sprachen gelernt. Englisch, Latein, Französisch und Spanisch.

Und etwas Italienisch im Urlaub. Als sie sich Florenz angeschaut hatte, hatte sie ein bisschen was gelernt. Wunderschön war das gewesen. Die Kunst, die Kunst.

Die alten Kirchen, die Gemälde. Die Glasfenster, die Skulpturen. Sie hatte dem Müller davon erzählt, als sie zurückgekommen war.

Nur, weil er gefragt hatte. Er hatte gelächelt und ihr zugehört. Und emotional intelligent gelächelt. Und sie dann nach einem Kaffee gefragt.

Mit Milch ohne Zucker. Heute tätschelte er ihren Arsch nicht. Sie hasste das. Sie hatte mal Linda erzählt, dass er das manchmal machte, und die hatte daraufhin entrüstet behauptet, das sei ja wohl sexuelle Belästigung und sie solle ihn anzeigen.

Daraufhin hatte sie gelächelt und die Achseln gezuckt. Was machte das schon. Diese Hand auf ihrem Hintern für einige Sekunden.

Es machte ihr nicht wirklich etwas aus. Und deswegen so ein Theater zu machen… nein. Das war es nicht wert.

Es war schwer, etwas zu finden. Hatte ihr Vater ja gleich gesagt. Und eigentlich war es ja ganz okay. Sowieso redete ihr Vater dauernd auf sie ein.

Dass sie sich den Müller schnappen solle. Ein Manager. Hatte womöglich Geld. Und sah doch nicht schlecht aus, der Kerl. Was willst du denn mehr, Mädchen!

Schnapp ihn dir! Sie lächelte dann immer und versprach ihrem Vater, es zu versuchen. Und sie hatte es versucht.

Wegen der Vernunft. Aber es hatte nicht funktioniert. Sie hatte es versucht. Aber jedes Mal, wenn sie geglaubt hatte, dass sie es fast geschafft hatte, sich in ihn zu verlieben, ein bisschen wenigstens, hatte er sie wieder Meinjulilein genannt.

Oder sonst einen Mist gebaut. Nun ja, er sah nicht schlecht aus, das musste sie zugeben. Und er stand sogar auf sie.

Zumindest auf ihren Arsch. Einen leichten Bauchansatz hatte er, aber sonst war er relativ perfekt. Tadellos angezogen war er immer.

Teure Anzüge. Passende Krawatten. Glänzend polierte Schuhe. Zu perfekt für ihren Geschmack. Klar fand sie schöne Männer gut. Zum Anschauen.

Aber zu mehr nicht. Und der Müller war schön. Gerade, schmale Nase. Hohe Backenknochen. Dunkles Haar, das er mit Gel immer zu einer schwungvollen Welle frisierte.

Volle Lippen. Hübsch, doch doch. Er war ihr … zu amerikanisch. Zu boygroupig irgendwie. Früher in der Schule war er bestimmt der Star gewesen.

Sicher waren alle Mädels in ihn verknallt gewesen. Und die, die es nicht waren, wären trotzdem mit ihm gegangen, aus Prestigegründen. Weil er doch so dekorativ war.

Und sicher war er gemein zu den Unsportlichen, Uncoolen. Sie gehörte damals zu den Strebern. Respektiert, aber unbeachtet. Nett, aber langweilig.

Keinesfalls polarisierend. Ihren ersten Kuss hatte sie im Studium gekriegt. Der Müller hasste Polen. Er nannte sie Polacken und machte Witze über sie.

Dabei war Wadim ein unglaublich sensibler Mensch gewesen. Die Amis hingegen verehrte der Müller geradezu. Sie selbst fand die Amis blöd. Zu oberflächlich für ihren Geschmack.

Aber das passte ja wiederum prima zum Müller. Denn oberflächlich war er ganz bestimmt. Der Müller war sogar schon einmal in Amerika gewesen.

Auf irgendeinem Wirtschafts-Symposium in New York. Er schwärmte seit Jahren davon. Vor allem vom guten amerikanischen Kaffee, den ihm die Sekretärin dort gebracht hatte, die durchaus Ähnlichkeit mit ihr, dem Meinjulilein, gehabt hatte.

Der war so gut gewesen, dass er gleich noch einen bestellt hatte, beim amerikanischen Meinjulilein. Den Hintern hatte er ihr wohl nicht getätschelt.

In Amerika ginge sowas bestimmt nicht. Aber in Amerika hätte er gleich eine Klage wegen sexueller Belästigung am Hals.

Und da gab es ja die Todesstrafe, in Amerika. Nicht, dass sie ihm die Todesstrafe wünschen würde. Jetzt wegen der Hinternsache. Aber der Gedanke, dass er in einem dieser hässlichen grellorangenen Anzüge in irgendeiner Zelle schmoren würde, der hatte irgendwie was.

Und vor dem Gefängnis stünden dann wütende, feministische Demonstrantinnen mit Transparenten und Schildern. Ach nein, das wäre zu gemein. Sie widmete sich ihrer Arbeit.

Briefe zukleben. Sie leckte die gummierte Kante der Umschläge subtil ab. Es war irgendwie verwegen. Nicht, dass sie den Müller hätte scharfmachen wollen.

Sie machte es für sich. Der Müller lief vorbei und nickte ihr grinsend zu. Sein Blick blieb an ihrem kurzen Rock hängen.

Dass sie verwegen Briefe zuklebte, bemerkte er gar nicht. Es war ihr egal. Sie leckte weiter Umschläge. Dann klebte sie die Briefmarken auf.

Es waren langweilige Briefmarken mit langweiligen Blumen drauf. Blauen, gefälligen Blumen. Und sie waren zum Abziehen und Aufkleben.

Man brauchte sie also nicht abzulecken. Aber sie klebte die Marken sehr ordentlich auf. Genau einen Zentimeter vom Rand entfernt.

Sie brauchte nicht nachzumessen. Das war jahrelange Erfahrung. Dann stapelte sie die Umschläge ordentlich in den Briefständer.

Sie wartete. Dann spitzte sie Bleistifte. Es waren drei Bleistifte der Härte HB. Handelsübliche Bleistifte.

Einmal war ihr so langweilig gewesen, dass sie einen ganzen Bleistift zerspitzt hatte. Sehr langweilig war ihr gewesen, an diesem Tag.

Sie nahm einen der rot lackierten Bleistifte. Sie passten hervorragend zu ihren makellos lackierten Fingernägeln.

Und sie glänzten edel. Sie waren perfekt scharf. Sie piekste sich in den Finger. Kein Blut. Könnte schärfer sein. Sie steckte das Schreibgerät ins Spitzerloch.

Sofort erkannte die Sensorautomatik den Bleistift, und er begann zu rotieren. Diesmal zerspitzte sie den Stift nicht, sondern nahm ihn nach wenigen Sekunden wieder heraus.

Perfekt spitz. Was wohl passieren würde, wenn man den Finger hineinstecken würde? Wie wohl ein gespitzter Finger aussähe?

Wenn zum Beispiel der Müller sich lässig auf ihren Schreibtisch lehnen würde, so wie er es manchmal tat, und dann mit seinem Finger so ganz aus Versehen….

Das wäre ja schrecklich. Sie nahm die beiden anderen Bleistifte und spitzte sie genauso perfekt wie den ersten. Dann stellte sie fest, dass die Bleistifte unterschiedlich lang waren.

Von der Tischkante ab bündig. Immer noch wartete sie. Sie wusste, dass es gleich passieren würde. Und tatsächlich. Die Sprechanlage ging an.

Sie erhob sich und ging in sein Büro. Zu seinem Mahagonischreibtisch, vor dem sie stehen blieb. Der Müller lümmelte in seinem ledernen Chefsessel und musterte sie anzüglich.

Es war eine unnötige Frage. Sie wusste ja, was er wollte. Sie nickte und wartete. Das war ihr Stichwort. Die Kaffeeküche war gleich nebenan. Das Büro hatte eine dieser kleinen, billigen Kaffeemaschinen, die für zwei oder drei Tassen völlig ausreichten.

Der Kaffee, den man damit kochen konnte, war zwar nicht phänomenal, aber gut. Sie öffnete die Kaffeemaschine. Es war noch die Filtertüte vom Vortag drin, mit dem dunkelbraunen, feuchten Kaffeepulver.

Mit spitzen Fingern entfernte sie sie und warf sie weg. Dann öffnete sie den Schrank und zog eine frische Filtertüte aus der Schachtel. Sie spreizte sie mit ihren langen, feingliedrigen Fingern auseinander und legte sie in den Filter.

Dann füllte sie Leitungswasser in den Entkalker. Der Müller bestand auf entkalktem Kaffeewasser. Wobei sie bezweifelte, dass man den Unterschied schmecken konnte.

Man vielleicht schon. Aber er jedenfalls nicht. Sie hörte zu, wie das Wasser in einem dünnen, mickrigen Strahl durch das Gerät rieselte.

Hörte sich irgendwie erbärmlich an. Dann nahm sie die Kaffeedose aus dem Schrank, die der Müller höchstpersönlich aus Amerika mitgebracht hatte. Mit einer drallen Pin-Up-Blondine drauf.

Ein Gil-Elfgreen-Bild, aber das wusste er nicht. Sie füllte zweieinhalb Löffel Kaffeepulver in den Filter. Dann verschloss sie die Dose wieder und stellte sie zurück.

Und sie füllte das Wasser aus dem Entkalker in die Maschine. Es plätscherte dürftig. Er leuchtete in einem billigen Orangerot.

Sofort begann die Maschine, brodelnde Geräusche von sich zu geben. Eher wie ein erkälteter Drache.

Ein alter, bedauernswerter Drache. Schon bald bildete sich ein dünnes Rinnsal, das sich spärlich in die Kanne ergoss.

Genau wie die Untertasse. Das röchelnd-ersterbende Geräusch der Maschine verriet, dass der Kaffee durch war. Sie wartete noch einen Moment. Dann nahm sie die Kanne und schenkte den Kaffee ein.

Sofort bildete sich ein hellbraunes Wölkchen. Dieses Merkmal ist zwar per Definition kein Muss für eine Kurzgeschichte, findet sich aber tatsächlich in der vielen Geschichten.

Die Entstehung der Kurzgeschichte geht auf das Jahrhundert zurück und hängt eng mit der Entwicklung des amerikanischen Zeitschriftenwesens zusammen.

In Deutschland haben sich Kurzgeschichten erst wesentlich später durchgesetzt. Um musste sich diese literarische Form erst gegen andere etablierte Kurzformen wie Novelle, Anekdoten und Kalendergeschichten durchsetzen.

Seitdem ist die Aufmerksamkeit für Kurzgeschichten weltweit bei Autoren und Lesern wieder stark angestiegen und so entstehen täglich unzählige neue und wundervolle Kurzgeschichten, die den Leser fesseln und verzaubern.

Sofern man überhaupt von Vorteilen von Kurzgeschichten gegenüber bücherfüllenden Romanen sprechen kann, so gibt es aber durchaus Aspekte, warum immer mehr Menschen lieber Kurzgeschichten lesen anstatt sich durch Seiten dicke Bücher zu welzen.

In unserer modernen Gesellschaft ist Zeit ein wertvolles Gut geworden und immer mehr Menschen haben immer weniger Zeit. Zeit für die schönen Dinge im Leben.

Zeit zum Lesen. Zwar greifen in Deutschland immerhin noch rund 28 Millionen Menschen mindestens einmal in der Woche zum klassischen Buch, jedoch nimmt die Zahl der Leserinnen und Leser seit dem Jahr stetig ab.

Nur weil eine Geschichte kurz ist, bedeutet dies nicht, dass es ihr an Kreativität, Spannung oder Tiefgründigkeit fehlen muss. Wie Romane und andere längere Geschichten auch, decken Kurzgeschichten ein weites Spektrum ab.

Dies beginnt mit der groben Unterteilung in Kategorien, wie wir sie hier auf unserem Kurzgeschichten-Portal anbieten und geht bis hin zu ganz besonderen Kurzgeschichten für ausgesuchte Zielgruppen oder für bestimmten Anlässe.

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Wir wünschen Ihnen eine lustige und fröhliche Geburtstagsparty, die allen Gästen noch sehr lange in guter Erinnerung bleibt, Ihr Team von Geburtstagsspiel. Dalhousie Castle, Heimat und Legende. Endlich angekommen. Als der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel - ; Vertreter des deutschen Idealismus Dozent an der Berliner Universität war, machte ihn einer seiner Studenten darauf aufmerksam, dass er in seiner Vorlesung Folgerungen aus Tatsachen gezogen habe, die in dieser Form gar nicht vorhanden seien. Sie enthalten lustige Anspielungen auf Alltagssituationen und gehen pointiert mit den Schwächen und Stärken unserer Welt um. Der wichtige Wettbewerb 2. Sanctuary erschienen war, erhielt William Faulkner - Post von einer Leserin, die ihn fragte, ob er denn tatsächlich die Menschen für Energy Casino Promocode böse Jetzt Soielen De schlecht halte, wie er sie Interessante Kurzgeschichten seinem Buch beschrieben hatte. Ein Busfahrer kommt mit seinem Crazy Test an die Haltestelle. Interessante Kurzgeschichten

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